Montag, 1. Januar 2018

Schalisee im Winter

Doris und ich fühlen uns nicht gut. Gestern konnten wir das Silvestermenü im Täscherhof nicht geniessen, wir verspürten beide keinen Appetit und Hunger, zudem husten wir beide. Dann ist mir am Samstag noch eine Zahnfüllung abgebrochen, ich habe noch Zahnschmerzen.

Am liebsten wären wir beide den ganzen Tag im Zimmer und im Bett geblieben. Gegen Mittag fuhren wir mit dem Shuttle nach Zermatt in die nächste Apotheke. Danach ging es wieder nach Täsch zurück. Wir drehten eine Runde durchs Dorf und spazierten zum Schalisee. An der Mattervispa ging es zurück zum Täscherhof.

Wir waren so um die 2 Stunden unterwegs.

Anmerkung 14.1.2018:

Am Dienstag gingen wir dann schon früh nach Hause - die Arbeit rief wieder. Zu Hause angekommen, hatte ich fast 39 Grad Fieber. Bis am Samstag hütete ich das Bett. Mein Arzt sagte mir, dass wenn ich noch länger in der Höhe gewesen wäre, dann hätte ich wohl eine Lungenentzündung bekommen. Ich habe zwar in dieser Woche wieder gearbeitet, doch so ganz fit bin ich immer noch nicht. Beim Zahnarzt war ich mittlerweile auch. Was für ein Start ins neue Jahr :-(

Schon bei unserem Aufenthalt über Silvester hatte es in Täsch und in Zermatt viel Schnee. Mehr als die Jahre zuvor um diese Jahreszeit. In den letzten Tagen war die Bahnstrecke zwischen Visp und Zermatt und zwischen Täsch und Zermatt mehrmals gesperrt. Einige Lawinen verschütteten das Bahntrasse. Es fiel noch viel mehr Schnee.

Am Ende/Anfang des Dorfes Täsch mit Blick zum Täschberg

Blick über Täsch zum Breithorn und Klein Matterhorn

Schalisee


An der Mattervispa entlang zurück nach Täsch

Auch hier donnerte schon eine Lawine ins Tal

Bahnhof Täsch und Täscherhof



Sonntag, 31. Dezember 2017

Riffelalp - Ritti - Winkelmatten - Zermatt

Lang gab es keine Wanderung und keinen Blogeintrag mehr. Viel ist in dieser Zeit passiert. Wir mussten uns z. Bsp. am 4.12. von unserer geliebten Katze Maggie verabschieden. 16 1/2 Jahre war sie ein geliebtes Familienmitglied. Sie fehlt mir.

Über Neujahr verreisten wir wieder nach Täsch in den empfehlenswerten Täscherhof. Die Anreise gestern verlief ein wenig chaotisch. Zum einten hatte die SBB von Bern nach Visp wieder ein grosse Verspätung, was allerdings keine Rolle spielte, da die MGB ein grösseres Problem hatte auf der Strecke von Visp nach Zermatt. Da wir aber früh dran waren, störte uns das diesmal nicht.

Täsch erkannten wir fast nicht mehr mit diesem vielen Schnee.

Das Winterwanderwegangebot ist in Zermatt nicht gerade riesig. In diesem Kurzurlaub wollten wir mal etwas anderes machen als sonst die letzten Jahre. Im Matterhorn Terminal in Täsch kauften wir das Ticket zur Riffelalp. Mit dem Shuttle fuhren wir nach Zermatt und liefen nach Ankunft zur Gornergratbahn. Wir sahen, dass der nächste Zug in 2 Minuten fährt. Also schnell los durchs Drehkreuz und ab in den vollen Zug. Als wir drin waren, schloss die Türe. Natürlich gab es nur noch Stehplätze. Zu Doris sagte ich, dass es ja nur ein kurzer Weg sei zur Riffelalp.

Als wir hätten aussteigen wollen, bemerkten wir, dass wir den direkten Zug zum Gornergrat erwischt haben :-) Als wir oben auf dem Gornergrat angekommen sind, stiegen wir zum Zug aus, gingen aber nicht durchs Drehkreuz (was wahrscheinlich auch nicht gegangen wäre...). Ich fragte den freundlichen Lokführer, was wir nun tun sollen. Er sagte, dass wir wieder einsteigen sollen, er fahre jetzt gerade wieder zurück nach Zermatt mit Halt an allen Stationen. 

Auf der Riffelalp konnten wir dann ohne Probleme durchs Drehkreuz gehen um unsere Winterwanderung zu starten. Für Fr. 10.50 fuhren wir von Zermatt auf den Gornergrat und retour zur Riffelalp. Was für ein sensationelles Preis/Leistungsverhältnis für Zermatt ;-)

Zuerst ging es Flach von der Station Riffelalp zur Riffelalp. Hier wäre ein Besuch der Alphitta empfehlenswert. Wir hatten aber genug gefrühstückt, so dass wir noch keinen Hunger verspürten. Wir liefen abwärts durch einen romantischen und verschneiten Wald nach Winkelmatten. Unterwegs hätte es nochmals ein Pistenrestaurant gegeben, aber auf Hüttengaudi hatten wir keine Lust.

Der Weg war gut präpariert, trotz des Neuschnees kam man gut vorwärts. 2 mal galt es die Skipiste zu queren. Ansonsten gab es keine gefährlichen Stellen.

Als wir in Zermatt ankamen, verspürten wir nun Hunger und Durst. Im Restaurant Klein Matterhorn genehmigten wir uns eine Pizza für 2. Danach fuhren wir in den Täscherhof zurück, wo es noch in den Whirlpool ging.

Wir waren wandernd etwa 2 Stunden unterwegs.

Maggie 04.2001 bis 04.12.2017 

In der Gornergratbahn vom Rotenboden nach Riffelberg. Hinten die 4000er um Zermatt mit Weisshorn (ganz rechts)

Station Riffelberg

Blick von der Station Riffelalp ins Mattertal zum Bietschhorn

Riffelalp 2222 m


Auf dem Winterwanderweg abwärts nach Winkelmatten

Ritti




Rechts in der Sonne: Furri

Winkelmatten / Zermatt

Pizza Americana :-)

Mittwoch, 18. Oktober 2017

Bisse de Clavau

Von Icogne nach Sion

Wir sind heute wieder einmal ins Unterwallis gefahren. Mit dem Postauto ging es in einer halben Stunde von Sion nach Icogne, Poste.

Die Bisse de Clavau besuchten wir schon einmal am 26. April 2014, als wir von St-Léonard eine Rundwanderung der Bisse de Clavau und der Bisse de Sillonin entlang machten. Heute begingen wir die gesamte Länge der Bisse de Clavau von der Schöpfe in der Liène-Schlucht bis nach Sion.

Die erste Gehstunde von Icogne bis zur Schöpfe der Bisse war eher langweilig. In der Liène-Schlucht auf dem zu Beginn ausgesetzten Hüterweg wurde die Wanderung dann endlich spannender. Einen tiefen und engen Tunnel gilt es auch zu bewältigen. Leider führte die Bisse kein Wasser. Der Weg dann durch die Rebberge war aber schön. Er bietet schöne Blicke ins Rhonetal und später auf Sion.

Strecke: Icogne 1026 m - Monteiller 889 m - Les Hombes 690 m - Bisse de Clavau - Sion Bahnhof 491 m
Höhenunterschied: 500 m abwärts
Zeit: 3 Stunden und 30 Minuten

Zur Zeit: Auf dem Wanderweg in Icogne ist die Zeit von 3 Stunden und 10 Minuten angegeben. Doris und ich sind immer schnell unterwegs, so wie auch heute. Die gesamte Gehzeit belief sich heute auf ca. 3 Stunden und 30 Minuten. Eine Zeit von 3 Stunden und 10 Minuten ist kaum machbar. Mit einer gemütlichen Wandergeschwindigkeit muss man sicher mit mehr als 4 Stunden rechnen.

Aussicht von Icogne ins Rhonetal

Nach einer Stunde treffen wir endlich in der Liène-Schlucht ein

Da geht's durch einen Tunnel

Der Eingang ist tief und schmal

Drinnen kann man aufrecht gehen

Es bleibt spektakulär

Einfach nur schön




Bisse de Clavau

St-Léonard

Blick zurück in die Liène-Schlucht



Der Blick schweift Richtung Oberwallis

Über Sion


Stade de Tourbillon und Tourbillon Hügel

Im Abstieg nach Sion

Im Zug nach Hause las ich, dass der Bundesrat 1 Milliarde Franken für die Olympia-Kandidatur Sion 2026 gesprochen hat. Das in Zeiten des Sparens... Als Sportfan bin ich skeptisch was allfällige Olympische Spiele im Alpenraum betrifft.

Dienstag, 17. Oktober 2017

99.90

Wecker: 07.55 h. Ostermundigen Tiefenmösli ab 08.56 (+ 5 Min.), Ostermundigen Bahnhof S1 Richtung Bern 09.06 deshalb verpasst. S2 09.09 (+ 4 Min.). Bern Bahnhof ab: 09.39, Wimmis ab: 10.31, Zweisimmen ab: 11:37, Lenk ab: 12.13. Simmenfälle an: 12.23
-> Baustelle zwischen Wimmis und Zweisimmen, deshalb Busbetrieb bis Zweisimmen. Alles klappte perfekt. Besten Dank BLS! Das muss ja auch mal gesagt werden.

Im Restaurant Simmenfälle für genau Fr. 99.90 konsumiert :-)

Die Simmenfälle liegen um diese Jahreszeit sogar am Mittag im Schatten

Wir sind dann nach dem Essen in einer Gehstunde alles der Simme entlang nach Lenk gelaufen



Wir sind dann mit der MOB von Lenk nach Zweisimmen gefahren. In Zweisimmen ging es mit dem Bus nach Wimmis. Dort stiegen wir statt in den Lötschberger nach Spiez und Bern in einen Bus, der via Reutigen und Zwieselberg (noch nie dort gewesen) nach Thun fuhr. Das war eine lange und lustige Reise. Ein Besuch des Restaurants Simmenfälle lohnt sich der hervorragenden Küche wegen.

Montag, 16. Oktober 2017

Charles Kuonen Hängebrücke ob Randa

Heute stand der Besuch der im Juli 2017 eröffneten Charles Kuonen Hängebrücke auf dem Programm, welche mit einer Länge von 494 m die momentan längste Hängebrücke der Welt ist.

Endlich wieder Ferien. Die letzte Ferienwoche des Jahres steht an. Wir haben wiederum Wetterglück. Momentan präsentiert sich das Wetter in der ganzen Schweiz von seiner schönsten Seite, zudem sind die Temperaturen für diese Jahreszeit sehr mild. Aus diesen Gründen entschieden wir uns, von zu Hause aus Ausflüge und Wanderungen zu machen.

Der Wecker klingelte um 06.25 Uhr schon sehr früh. Wenn ich arbeite, stehe ich schon um 05.10 Uhr auf. Deshalb schliefen wir am Samstag und Sonntag aus, weshalb es keine Wanderung gab übers Wochenende.

Um 10 Uhr in Randa angekommen, war es noch sehr frisch. Das Dorf lag noch im Schatten und auch die ganze östliche Bergseite, auf der wir durch den Wald zur Charles Kuonen Hängebrück aufstiegen. Der Aufstieg gab wenigstens warm. In der ersten Gehstunde ist der Wanderweg immer sehr steil. Erst gegen die Hängebrücke zu wird es angenehmer. Für den Aufstieg vom Bahnhof Randa zur Hängebrücke benötigten wir etwa eine Stunde und 15 Minuten.

Es hatte schon ein paar Leute unterwegs, doch bei der Begehung hatten wir die Brücke für uns alleine. Wir haben ja schon ein paar neue Hängebrücke begangen, diese Brücke ist wirklich sehr lang.

Auf der anderen Seite waren wir endlich an der warmen Sonne. Dort machten wir die Mittagspause. Da die Europahütte bereits geschlossen ist, wählten wir den direkten Abstieg nach Randa. Auch dieser Weg ist steil. Hier wanderten wir aber an der Sonne. Schnell waren wir unten im endlich sonnigen Tal. Wir fuhren noch nach Zermatt. Dort wollte ich nämlich noch leckeres Bier kaufen.

Strecke: Randa Bahnhof 1408 m - Höüschbiel - 2042 m - Charles Kuonen Hängebrücke - Gere 1622 m - Randa Bahnhof 1408 m
Höhenunterschied: 650 m auf- und abwärts
Zeit: 2 Stunden und 45 Minuten

In Randa

Randa, Ruanda oder Panda noch im Schatten

Steil ist der Aufstieg

Blick nach Arigscheis, wo wir Ende August waren

Blick zum Hohlichtgletscher

Je weiter oben, desto lauschiger wurde es

Randa Panda

Höüschbiel

Die 494 m lange Charles Kuonen Hängebrücke

Felssturzgebiet



Blick zum Weisshorn 4505 m


Nochmals das Weisshorn

Im Abstieg

Randa